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Bruce Chatwin - Biographie


1963

Im Sommer 1963 reist Bruce Chatwin mit Robert Erskine erstmals nach Afghanistan - auch, um Antiquitäten zu jagen

Robert Byrons "The Road to Oxiana" ist das große Vorbild. Die Reise nach Afghanistan dauert nur drei Wochen, später wird Chatwin mehrfach zurückkehren.


1964

Im Herbst 1964 steigert sich Bruce Chatwins Augenleiden - für einen Kunstexperten eine groteske Situation. Chatwin selbst deutet seine Krankheit 'psychosomatisch' - das Ende seiner Zeit bei Sotheby's kündigt sich gleichsam verdeckt an.


An die Stelle des 'kleinen Blickes' auf Gemälde und Gegenstände wird sich schon bald der Blick auf einen weiten Horizont setzen.


1965

Im Februar reist Chatwin in den Sudan und erfährt dort den ersten überwältigenden Eindruck des Nomandenlebens; ein Thema, dass den Wanderer Chatwin Zeit seines Lebens beschäftigt. Er lernt den Volksstamm der Beja kennen:"Ich war von der Einfachheit des Lebens dieser Menschen überwältigt, und mir wurde klar, dass man viel glücklicher ist, wenn man nichts mit sich herumschleppt."


Bruce Chatwin heiratet am 21. August 1965 die Amerikanerin Elisabeth Chanler, ebenso eine Mitarbeiterin von Sotheby's. Den Heiratsantrag an seinen "Ánker" macht er im Pariser Louvre.